ASC 03 Potsdam startet mit 16:11-Sieg gegen Bochum ins Aufstiegsturnier in Nürnberg
Die Wasserballer des ASC 03 Potsdam sind am Freitagabend mit einem 16:11-Sieg gegen Blau-Weiß Bochum in das Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga in Nürnberg gestartet. Trainer Christopher Bott lobte die Leistung seiner Mannschaft, die sich trotz eines schwachen Beginns im ersten Viertel deutlich absetzte und den Sieg durch Rotationsstärke sicherte. Als Meister der Liga Ost müssen die Brandenburger nun in den folgenden Spielen gegen starke Konkurrenten wie den SV Würzburg und Poseidon Hamburg bestehen, um den angestrebten Aufstieg zu erreichen.
Optimaler Start in Nürnberg
Die Wasserballer des ASC 03 Potsdam sind am Freitagabend mit einem deutlichen Sieg in das entscheidende Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga gestartet. Die Mannschaft von Trainer Christopher Bott setzte sich im ersten Spiel des Turniers im Freibad Nürnberg klar mit 16:11 gegen Blau-Weiß Bochum durch. Trainer Christopher Bott zeigte sich nach dem Spiel über die Leistung seiner Truppe begeistert und sprach von einem „Auftakt nach Maß“.
Trotz eines umkämpften ersten Viertels, in dem die Brandenburger zunächst mit 0:1 und später mit 2:3 zurücklagen, gelang es dem Team, sich frühzeitig abzusetzen. Als Meister der Liga Ost hatten sich die Potsdamer bereits qualifiziert, doch im Turnier selbst mussten sie sich gegen harte Konkurrenz beweisen. Die Begegnung war spätestens beim Stand von 15:8 entschieden, woraufhin der Coach die Aufstellung kräftig rotierte, um die Belastung zu steuern. So durfte im letzten Viertel auch Ersatztorhüter Moritz Richter in das Becken des Freibades wechseln.
Starke Leistungen und Routiniers
Besonders hervorgetan haben sich im Spiel gegen Bochum mehrere Schlüsselfiguren. Bei Tom Gustavus hielt der zuletzt verletzte Daumen, während Routinier Sascha Mischur, der mittlerweile sein fünftes Aufstiegsturnier für den ASC 03 absolviert, mit einer glänzenden Ballverteilung aufwartete. Den größten Anteil am Sieg hatte der Torschützenkönig der Liga Ost, Gabriel Satanovsky, der mit fünf Treffern maßgeblich zum Erfolg beitrug.
Die weiteren Tore erzielten Armin Kuster (2), Emil Heise (1), Tom Gustavus (2), Yannick Kaack (3), Patrick-Jörg Hehr (1) und Yann-Marc Bonatz (2). Die Unterstützung von außen war ebenfalls spürbar: Mit dabei waren 15 Brandenburger Fans, denen sich am Samstag weitere etwa zehn Anhänger anschließen sollten. Der ASC 03 Potsdam gilt als einer der traditionsreichsten Wasserballvereine in Brandenburg, der in den letzten Jahren unter Bott mehrfach die Meisterschaft in der Regionalliga gewann.
Herausforderungen gegen Favoriten
Das Turnier in Nürnberg, das über den letzten Platz in der 2. Bundesliga entscheidet, ist geprägt von starken Gegnern. Der SV Würzburg, der als Turnierfavorit gilt, setzte sich im anderen Abendspiel bereits mit 20:8 gegen den gastgebenden Post-SV Nürnberg durch. Der Post-SV Nürnberg ist historisch einer der erfolgreichsten Vereine im deutschen Wasserball, was die kommende Herausforderung für den ASC 03 unterstreicht.
Die weiteren Spiele des ASC 03 stehen fest: Am Samstag um 18.30 Uhr treffen die Brandenburger auf Poseidon Hamburg, die zuvor um 12.30 Uhr gegen Würzburg angetreten waren. Am Sonntag um 10.45 Uhr wartet das Duell gegen den Favoriten SV Würzburg, ehe das abschließende Turnierspiel um 15.45 Uhr gegen den Gastgeber Post-SV Nürnberg ausgetragen wird. Trainer Christopher Bott, der für seine taktische Flexibilität bekannt ist, muss nun seine Strategie gegen die starken Konkurrenten anpassen, um den angestrebten Aufstieg zu schaffen.