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Zwei Schülerinnen des von Saldern-Gymnasiums organisieren Benefizkonzert für Obdachlosenhilfe in Brandenburg

Die beiden Schülerinnen Hannah Kislat und Karen Anders des von Saldern-Gymnasiums organisieren am 14. November im Haus der Offiziere in Brandenburg an der Havel das Benefizkonzert „Sounds for the Streets". Im Rahmen ihres Seminarkurses der 11. Klasse wollen sie mit regionalen Bands und Sachspenden die lokale Obdachlosenhilfe unterstützen, da die Not der Menschen im Winter besonders sichtbar wird.

Zwei Schülerinnen des von Saldern-Gymnasiums organisieren Benefizkonzert für Obdachlosenhilfe in Brandenburg

Zwei Schülerinnen des von Saldern-Gymnasiums haben sich entschlossen, nicht nur zuzusehen, sondern aktiv zu werden. Hannah Kislat und Karen Anders organisieren unter dem Titel „Sounds for the Streets“ ein Benefizkonzert, das am 14. November im Haus der Offiziere (HdO) stattfinden soll. Die Idee entstand nach einer Führung durch das historische Gebäude, das heute als kultureller Treffpunkt in Brandenburg an der Havel dient. „Uns war schnell klar, dass wir hier etwas auf die Beine stellen wollen – und dass es einen sozialen Zweck haben soll“, erklärt Hannah Kislat. Der Fokus liegt bewusst auf einem lokalen Thema, da gerade im Winter die Not vieler obdachloser Menschen im Stadtbild besonders sichtbar wird und die Obdachlosenhilfe in Brandenburg an der Havel besonders gefordert ist.

Ein Team aus Schule und Sozialarbeit

Das Projekt wird im Rahmen des Seminarkurses der 11. Klasse am von Saldern-Gymnasium realisiert, das bekannt für sein Engagement im gesellschaftlichen Bereich ist. Die beiden Schülerinnen arbeiten dabei eng mit Sozialarbeiter Andreas Thiele vom Haus der Offiziere zusammen, der als Schlüsselfigur in der lokalen Obdachlosenhilfe gilt und zahlreiche Projekte initiiert hat. „Ohne diese Unterstützung würden wir das so nicht schaffen“, betonen Hannah und Karen. Gemeinsam planen, organisieren und stimmen sie sich alle zwei Wochen ab, um den Abend reibungslos zu gestalten. Das Konzert im großen Saal des HdO soll rund 200 bis 300 Besucher anziehen.

Regionale Musik und direkte Hilfe

Musikalisch setzen die Organisatorinnen bewusst auf Vielfalt, um ein breites Publikum anzusprechen. Gleichzeitig bleibt das Line-up regional: Mit dabei sind unter anderem Tiny Fish, Sanddorn, Pimp P. und Buzzstopbastards. Weitere Bands könnten noch hinzukommen. Neben den Eintrittsgeldern ist eine Sachspendenaktion vorgesehen, denn öffentliche Mittel allein reichen für die Unterstützung der Obdachlosenhilfe nicht aus. „Wir wollen möglichst viel zusammenbringen – finanziell und materiell“, so die beiden Schülerinnen. Damit möglichst viele Einnahmen direkt dem guten Zweck zugutekommen, wird bei der Organisation stark auf Kostenreduktion gesetzt. Technik, Planung und Durchführung werden teilweise ehrenamtlich seitens der Jugendkulturfabrik unterstützt.

Dennoch sind die Schülerinnen auf zusätzliche Hilfe angewiesen und suchen aktuell nach Sponsoren. Interessierte Unterstützer können sich direkt an Andreas Thiele wenden unter sozialarbeit@jukufa.de.